Systemisches-Mastzellaktivierungs-Syndrom

Alles rund um das Thema MCAS

Vereinsamung durch Krankheit


Wenn die Seele krank wird


Es ist für jemanden der gesund ist kaum vorstellbar: Menschen, die komplett vereinsamen, verzweifelt und traurig sind, depressiv werden. Weil sie vereinsamen, vergessen werden, nicht mehr am gesellschaftlichen oder familiären Leben teilhaben können und sich ihr ganzes Leben nur noch in einem Raum oder in einer Wohnung abspielt. MCAS, das Systemische Mastzellaktivierungssyndrom kann zur Invalidität und Arbeitsunfähigkeit führen.

Diese Menschen vegetieren vor sich hin, entweder sind sie der Familie und dem Partner eine zu große Last geworden, werden nicht mehr ernst genommen oder sie sind alleinstehend und niemand kümmert sich um sie.

Es gibt die Problematik, dass manche Menschen die an MCAS erkrankt sind, so stark auf Düfte und Chemikalien reagieren, dass sie keinen Besuch, auch nicht den Pflegedienst in Anspruch nehmen können. Sie können keine Supermärkte aufsuchen die "beduftet" werden.

Im Sommer ist es zu heiß und sie bleiben in der Wohnung, im Winter triggert die Kälte die Mastzellen und sie bleiben Zuhause. Manche sind bettlägerig und schaffen es gar nicht mehr aus der Wohnung heraus, nur um Ärztebesuche und Einkäufe zu erledigen und selbst das kostet alle Kräfte die vorhanden sind.

Freunde und Bekannte lassen sich vielleicht eine Zeitlang auf diese besonderen Anforderungen ein, aber nicht auf Dauer. Die meisten geben auf und der Erkrankte bleibt allein.

Und viele werden nicht ernst genommen und als Hypochonder abgestempelt. Und müssen sich Sprüche gefallen lassen weil keiner sie ernst nimmt, weil kaum jemand sich vorstellen kann mit so einer Erkrankung wie MCAS leben zu müssen:

  • Ach, das gibt es doch gar nicht!
  • Wie, du bist auf alles allergisch!?
  • Das habe ich noch nie gehört!
  • Und wie kannst du leben, wenn du gar nicht essen kannst?
  • Das ist doch bestimmt psychisch!
  • Mit der stimmt doch irgendwas nicht......

Diesen Erkrankten fehlt das Gefühl ernst genommen zu werden und "richtig" zu sein, so wie sie sind. Ihnen fehlt die bedingungslose Liebe ihrer Familie und der Freunde.

Ihnen fehlt die Akzeptanz der Ärzte, wenn Sie in eine Klinik müssen und Ihnen fehlt die Kompetenz der Ärzte, die gar nicht vorhanden ist, weil für sie MCAS immer noch ein durchsichtiges "Etwas" ist, nicht zu greifen.

Weil MCAS im Verlauf so unberechenbar ist und noch so unbekannt unter der Ärzteschaft, dass ein Klinikaufenthalt auch immer Gefahren birgt falsch behandelt zu werden. 

Ich bekomme Anrufe von vereinsamten, traurigen Menschen die gerne aus ihrer Einsamkeit ausbrechen würden, denen ihre Kinder fehlen, weil die keine Lust haben sich um den Erkrankten zu kümmern oder den Erkrankten als "Psycho" abgestempelt haben.

Mich macht das selbst auch traurig und ich kann nur "Schützenhilfe" geben, indem ich Angebote mache die ich hier auch gleich aufführen werde.

Ich rate jedem, der mich um Rat fragt, holt euch Hilfe, extern oder in der Familie, von den Freunden. Sendet Hilferufe aus. Bittet um Unterstützung, damit euer Leben lebenswerter wird.

Hier gelangen Sie zu den Hilfsangeboten.